Es ist schon eine komische Krise. Die Einen merken gar nichts, darunter viele Deutsche. Andere sind im Verzweiflungs-Modus und haben Angst auch noch das Letzte zu verlieren, siehe beispielsweise Griechenland.
Immer noch erscheint alles surreal.
Wo ist denn diese Krise?
Wir sehen sie an den immer desperater werdenden Maßnahmen zu Banken- und Staatenrettungen. Und an der immer schnelleren Folge solcher Maßnahmen.
An der immer höheren Geldmenge dieser Verzweiflungstaten.
Der normale Mensch merkt es an der Tankstelle.
Im Supermarkt.
Bei den Heizkosten.
Auf der anderen Seite steigen seit Wochen die Börsen.
Der Euro gegen den US-Dollar.
Öl steigt weiter an und zog andere Rohstoffe, auch Gold und Silber mit hoch.
Wenn wir uns über Inflation, Gelddrucken und weitere monetäre Programme unterhalten, müsste man sich vielmehr fragen, warum sich alle wundern das Sachwerte steigen?
EURO und USD schwanken schon seit Jahren gegeneinander.
Und immer wenn der Dollar oder der Euro totgesagt wird, kann man schon wieder darauf setzen, dass er steigt.
Jetzt stellt sich die Frage, wie es weiter geht?
Nach den heftigen Anstiegen?
Natürlich könnte die Börse auch einmal konsolidieren.
Angst vor der Abstimmung im deutschen Bundestag wegen den "Griechenland-Hilfen", könnte den Euro kurz unter Druck bringen.
Aber wir sehen die Grundtendenz nicht gefährdet, solange in Nahost kein Flächenbrand entsteht oder in Nord-Korea.
Das viele Geld sucht nach Anlagemöglichkeiten.
Wer aus Anleihen raus will, geht in Aktien und andere Sachwerte.
Insofern, würden wir die Situation so einschätzen, dass wir uns eher am Beginn einer Hausse nähern, als dem Ende.
Wenn die Lösung Inflation ist, konnte es irgendwann gar nicht anderes kommen.
Entweder gelingt die Entschuldung oder Verminderung der Schulden durch Inflationierung oder es fliegt uns alles um die Ohren.
Das wir mit unserer Einschätzung bisher richtig liegen, sehen wir daran, dass wir mit unserem Traderdepot seit Anfang des Jahres 2012 unglaubliche 17 Trades in Folge im Plus abgeschlossen haben
SUMME: 6241.8 Euro Gewinn
Wir würden solange die Geldruck-Orgie also noch einmal als Einladung spezieller Natur sehen, vor der Neu-Ordnung und dem großen Hair-Cut im Weltfinanzsystem, Geld zu verdienen. Mit Edelmetall, mit Aktien, mit was auch immer.
Denn wenn die Zeiten härter werden, braucht man mehr Geld. Und mehr Unzen.
Es wird eines nicht pasieren: Wegen Griechenland werden die Finanzmärkte nicht 15 Jahre lang dahin siechen.
Man kann auch an der Berichterstattung zu Griechenland sehen, dass die Presse immer verzweifelter versucht, aus Griechenland noch eine neue Bad News herauszupressen.
Aber kaum noch einer mag es noch hören.
Es wird sich wie bei dem Atomunglück in Fukushima nicht in Luft auflösen. Aber nicht die Welt davon abhalten, Geschäfte zu machen.
Der Fokus an den Märkten versucht von der Krise zu den Chancen zu gelangen.
Wenn dies gelingt, dann sind viele gar nicht mehr dabei. Immer mehr springen auf den Zug und es kann sich eine unglaubliche Hausse entwickeln.
Eine einfache Rechnung. Und es gibt auch für normale Menschen die Möglichkeit, nicht nur zu jammern und sich als Opfer zu fühlen, sondern es ist auch eine Chance für uns, Einkommensverluste durch Inflation zu kompensieren.
Wir wollen uns nicht an wilden Spekulationen beteiligen, a
la´ Dax 16.000. Aber ist das völlig ausgeschlossen? Sind die Märkte nicht verrückt genug?
Wenn immer mehr auf den Zug aufspringen- und viele sind ja immer noch draussen- kann der Zug ganz voll werden.
Bis dann immer mehr abspringen und auch diese Party durch welche Ereignisse auch immer, unterbrochen wird.
Wir glauben daher, dass Rückschläge im Moment Einsteige sind.
Wir glauben, Crude Oil kann noch weiter hoch gehen.
Der Euro gegen den Dollar weiter hoch geben.
Die Aktienbörsen weiter hoch gehen.
Und trotzdem muss sich kein Systemkritiker ärgern, denn
auch Gold und Silber werden hoch gehen.
Vermutlich aber Silber besser als Gold.
Auf der anderen Seite erwarten wir aber Probleme bei den
Staatsanleihen.
Und zwar insofern, dass die Anleger keine Lust auf so geringe
Renditen haben, angesichts der weiter oben besprochenen
Aussichten.
Es ist davon auszugehen, dass die Liquiditätsströme aus Versicherungen und Pensionfonds Richtung Aktien marschieren.
Das heißt, es könnte das große Zeitalter der Anleihen vorbei sein.
Staaten werden daher andere Möglichkeiten der Finanzierung
finden müssen.
Bevor uns der Eine oder andere gleich vorwirft, dass wir hier angeblich eine heile Börsenwelt beschreiben wollen:
Nichts wäre falscher.
Die Schuldenpyramide wird zusammen brechen.
Aber erst einmal haussieren Sachwerte.
Sorry, wenn ich hier manchen enttäusche.
Aber ich mache die Welt nicht schlechter, als sie ist.
Quelle: http://www.marktorakel.com